Zwei Millionen Schaltgetriebe der leichten Baureihe aus dem Mercedes-Benz Werk Gaggenau

September 13, 2016 | Kategorie:Nachrichten |
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13.9.2016 Gaggenau. Das Mercedes-Benz Werk Gaggenau hat in der leichten Getriebebaureihe gleich zwei Rekordmarken geknackt: Im September lief sowohl das 1-millionste Frontschaltgetriebe (FSG) sowie das 1-millionste Transporterschaltgetriebe (TSG360) vom Band.

Im Jahr 2004 startete die Serienproduktion des Frontschaltgetriebes, das mittlerweile in sechs Baumustern produziert und in die Mercedes-Benz Kompaktfahrzeuge A-, B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake und GLA verbaut wird. Die Fertigung des Transporter-schaltgetriebes begann im Jahr 2008. Die Getriebe werden an die Transporterwerke, Düsseldorf, Ludwigsfelde, Vitoria (Spanien) geliefert und dort in den Mercedes-Benz Sprinter, Vito und V-Klasse verbaut. Zudem werden Getriebe für den Sprinter an den russischen Kooperationspartner GAZ in Nizhny Novgorod geliefert.

Diese Leistung würdigten Dr. Matthias Jurytko, Standortleiter Mercedes-Benz Werk Gaggenau, Ulrich Spahn, Leiter Produktion Getriebe Mercedes-Benz Pkw und Michael Brecht, Betriebsratsvorsitzender des Werks Gaggenau und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler AG, gemeinsam mit der Produktionsmannschaft im Werkteil Rastatt in einer Feierstunde am 12. September 2016.

Dr. Matthias Jurytko, Standortleiter Mercedes-Benz Werk Gaggenau: „Zwei Millionen leichte Getriebe aus dem Werk Gaggenau: Eine starke Zahl, die nicht nur den Erfolg unserer Produkte belegt, sondern auch unsere Kompetenz als Getriebewerk. Von dem Know-How, das wir durch die leichte Getriebefertigung weiter ausbauen konnten, profitieren wir auch in den anderen Baureihen der mittelschweren- und schweren Getriebe. Alle Kolleginnen und Kollegen, ob in der Zahnradfertigung, Logistik, Instandhaltung oder Endmontage, haben dazu beigetragen, dass unsere Kunden zwei Millionen Fahrzeuge mit Top-Schaltgetrieben erhalten haben.“

Bereits 1951 begann die Getriebeproduktion in Gaggenau, anfangs vor allem für den Unimog. 1955 folgten die Getriebe für schwere und mittelschwere Nutzfahrzeuge, also für Lkw und Busse. Ab 1982 wurde die Produktpalette um die leichten Schaltgetriebe kompletiert. Seit Anfang der 70er Jahre konzentrierte man sich in Gaggenau und im Werkteil Rastatt neben der Fertigung von Getrieben und Komponenten für Nutzfahrzeuge auch auf die Herstellung von Außenplaneten- und Portalachsen sowie die Produktion von Wandlern für den Pkw-Bereich.

Seit 2001 ist der Standort Gaggenau das Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuggetriebe im internationalen Produktionsverbund der Daimler AG. Mit seinen rund 6.600 Mitarbeitern ist es sowohl größter Arbeitgeber der Stadt als auch größter Ausbildungsbetrieb der Region.