Call-ID-Spoofing mit Behördennummern in Aschaffenburg

September 9, 2016 | Kategorie:Nachrichten |
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9.9.2016 Aschaffenburg/Unterfranken. Der Bandbreite unterschiedlicher Maschen von Telefonbetrügern scheint vom falschen Enkel über den Neffen bis hin zum angeblichen Polizeibeamten offenbar keine Grenze gesetzt.

Am Montagnachmittag läutete im Landkreis Aschaffenburg das Telefon bei einer Frau mit südasiatischen Wurzeln. Mehrere wechselnde Gesprächspartner gaben sich in dem folgenden Telefonat in englischer Sprache als Mitarbeiter der „Einwanderungsbehörde“ aus.

Wegen angeblich fehlender Formulare oder Verstößen gegen Bestimmungen drohe der Angerufenen die Abschiebung. Es sei denn, sie bezahle 45.000 Dollar.

Die Frau reagierte absolut richtig, legte auf und informierte die Polizei. Um die Echtheit des Anrufs noch zu bekräftigen, hatten die Täter mittels Call-ID-Spoofing die Rufnummer des BAMF in Nürnberg eingeblendet. Dortige Behörde warnt auf ihrer Internetseite ebenfalls vor den Telefonbetrügern.