10.9.2016 – Brand in Rückersbach

September 11, 2016 | Kategorie:Nachrichten |
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11.9.2016 Johannesberg-Rückersbach/Unterfranken. In den frühen Samstagmorgenstunden ist es zu einem Brand von mehr als 150 Heuballen gekommen. Die Löscharbeiten mussten für längere Zeit unterbrochen werden, da der Mast einer 20 KV Stromleitung betroffen war und sich leicht neigte. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernahm noch am Vormittag die weiteren Ermittlungen.

Der Polizeiinspektion Alzenau ist gegen 06:15 Uhr ein Brand von mehreren Heuballen auf einer Wiese am Ortseingang von Rückersbach mitgeteilt worden. Eine sofort zum Einsatzort entsandte Streife der Aschaffenburger Polizei stellte einen Brand von mehr als 150 Heuballen auf einer Fläche von ca. 30 x 30 Metern fest.

Die schnell am Brandort befindliche Feuerwehr aus Johannesberg begann sofort mit den Löscharbeiten, diese mussten jedoch zwischenzeitlich unterbrochen werden. Ein Betonmast einer 20 KV Stromleitung des Netzbetreibers Bayernwerke befand sich im direkten Brandbereich und begann sich durch die starke Hitze leicht zur Seite zu neigen. Um eine Gefährdung der Einsatzkräfte und der Stromversorgung der angrenzenden Gemeinden auszuschließen zog die Polizei den Notdienst der Bayernwerke hinzu.

Bis zur abschließenden Begutachtung mussten die Löscharbeiten unterbrochen werden. Dem Netzbetreiber gelang es den Strom über andere Leitung umzuleiten, so dass es zu keinem Ausfall der Stromversorgung kam. Ein Absicherungstrupp der Fa. EON wird im Laufe des Samstags den Mast soweit stabilisieren und absichern, dass ein Umkippen ausgeschlossen werden kann

Die Brandursache ist nun Gegenstand der Ermittlungen, welche die Aschaffenburger Kriminalpolizei noch am Vormittag übernommen hat. Der Schaden durch die verbrannten Heuballen beläuft sich auf mehr als 3.000 Euro, die Schadenshöhe an dem Strommast kann momentan noch nicht beziffert werden.

Vor Ort befanden sich neben zwei Streifen der Aschaffenburger Polizei, die Kripo und die Feuerwehr Johannesberg, Rückersbach und Großostheim mit Atemschutzträgern sowie weitere benachbarte Feuerwehren mit ca. 100 Einsatzkräften.