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115 Jahre Automobilbau in Mladá Boleslav: Im Dezember 1905 präsentierte Laurin & Klement die Voiturette A

4.12.2020 Mladá Boleslav. Im Dezember 1905 stellten Václav Klement und Václav Laurin der Öffentlichkeit ihr erstes Automobil vor, die Laurin & Klement Voiturette A. Mit ihr knüpften die beiden Gründer vor 115 Jahren an die erfolgreiche Fahrrad- und Motorradfertigung bei L&K an und legten gleichzeitig den Grundstein für die weitere Automobilproduktion am Standort Mladá Boleslav. Seitdem zeichnet sich das Portfolio des tschechischen Automobilherstellers durch innovative Fahrzeuge und Technologien aus. Aktuell produziert ŠKODA zehn Modellreihen und treibt den Wandel vom reinen Automobilhersteller zur ,Simply Clever Company für beste Mobilitätslösungen‘ voran.

Als das erste Automobil aus den Werkshallen von Laurin & Klement in Mladá Boleslav rollte, blickte das Unternehmen bereits auf ein erfolgreiches zehnjähriges Bestehen zurück: Mit der Fertigung eigener Fahrräder der Marke SLAVIA hatte im Jahr 1895 unter der Führung von Václav Laurin und Václav Klement eine dynamische Entwicklung begonnen. Am 18. November 1899 erweiterten die beiden Firmengründer das umfangreiche Modellangebot um innovativ konstruierte Motorräder mit Einzylinder-Ottomotoren im unteren Teil des Rahmens. Als einer der weltweit ersten Hersteller baute L&K kurze Zeit später auch Zweizylinder-V-Motoren und Reihen-Vierzylinder. Die Motorräder von Laurin & Klement waren bei den Kunden schnell sehr beliebt und erzielten bald erste Motorsporterfolge.

Laurin & Klement investiert mehr als fünf Jahre Entwicklungszeit in das erste eigene Automobil
Um weitere Kapazitäten für die Fertigung von Kraftfahrzeugen zu schaffen, stellte L&K die Fahrradherstellung ein und vergrößerte die Produktionsfläche 1905 deutlich: Auf einer Fläche von 9.500 Quadratmetern mit 206 Werkzeugmaschinen arbeiteten jetzt bereits 355 Mitarbeiter. Wichtigstes Produkt war mit der Voiturette A das erste Automobil von Laurin & Klement. Nach mehr als fünfjähriger Entwicklungszeit stammten alle wichtigen Komponenten aus eigener Konstruktion und Produktion. Einen ersten Ausblick auf die Voiturette A gab L&K in der 44. Ausgabe des Wiener Wochenblatts ,Allgemeine Automobil-Zeitung‘ vom 29. Oktober 1905. Der dort veröffentlichte Artikel stellte einen Prototyp der ,Voiturette‘ vor. Dieser französische Begriff beschrieb ein kompaktes Automobil mit geringem Fahrzeuggewicht.

Technik und Design der Voiturette A wurden von den Journalisten gut aufgenommen
Die Serienversion der L&K Voiturette A war schließlich am Mittwoch, den 27. Dezember 1905, auf der Titelseite des böhmischen Wochenblatts ,Sport a hry‘ zu sehen. Redakteur Vilém Heinz stellte die Neuerscheinung aus Mladá Boleslav unter der Überschrift ,Das demokratische Automobil‘ ausführlich vor. Der Autor hielt unter anderem fest: „Die Voiturette von Laurin & Klement ist keine oberflächliche Konstruktion (…) Das Aussehen ist mit einem Wort hübsch, die Linien sind elegant (…) Es ist ein vollkommenes Automobil mit zwei Sitzen (…) Die Geschwindigkeit kann zwischen 5 und 45 km/h [Anmerkung: die durch die österreichische Automobilordnung vorgegebene zulässige Höchstgeschwindigkeit] geregelt werden; die Gänge sind so ausgelegt, dass man auch eine 20-prozentige Steigung hoch kommt.“ Das Fazit von Vilém Heinz fiel entsprechend positiv aus. Er fand dieses Automobil „praktisch, bequem und günstig“.

Hohe Alltagstauglichkeit zu einem erschwinglichen Preis
Am 18. Januar 1906 erhielt die Voiturette A ihre behördliche Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr und am 15. April stellte L&K das Fahrzeug auf dem Prager Automobilsalon der Öffentlichkeit vor. Der Typ A überzeugte neben seiner Konstruktion, seiner Verarbeitungsqualität und seinem Design auch durch seine Alltagstauglichkeit und das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Basisausführung kostete 3.600 Kronen, ein Arbeiter im Automobilwerk verdiente damals durchschnittlich zwei Kronen am Tag. Das Benzin, das damals kiloweise verkauft wurde, kostete in Böhmen 66 Heller pro Kilo und war damit nur wenig teurer als ein Liter Bier.

Technik auf der Höhe der Zeit und umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten
Die Basis der L&K Voiturette A bildeten ein Leiterrahmen und zwei Starrachsen mit Blattfedern. Der vorn eingebaute, wassergekühlte V2-Motor mit einem Zylinderwinkel von 55 Grad verfügte über 1.005 ccm Hubraum und leistete 7 PS (5,2 kW). Eine Kegelkupplung mit Lederbelag übertrug das Drehmoment an das direkt geschaltete Dreiganggetriebe. Die Hinterräder wurden – wie bei dieser Fahrzeuggattung zu jener Zeit üblich – über eine Kardanwelle angetrieben, auf Wunsch war jedoch auch ein Kettenantrieb verfügbar. Die Verzögerung des nur etwa 500 Kilogramm leichten, wendigen Automobils erfolgte einerseits über ein Pedal, das die Trommel hinter dem Getriebe abbremste und andererseits über einen Hebel, der mit den Trommelbremsen an der Hinterachse verbunden war.

Anstelle der standardmäßigen Holzfelgen und Holzspeichen konnten sich die Kunden für Drahträder entscheiden und bei der Sitzanordnung bestand die Wahl zwischen zwei Einzelsitzen oder einer Doppelbank mit dahinter anschließendem Gepäckabteil. Zudem standen auch eine Fahrzeugbeleuchtung und ein Dach auf der Liste der Ausstattungsoptionen. Neben den Basisfarben Rot, Grün und Blau gab es für französischsprachige Länder zusätzlich die Möglichkeit, die Voiturette in Grau lackieren zu lassen. Gegen einen Aufpreis von 50 Kronen stand auch Weiß zur Wahl. Von 1905 bis 1907 entstanden mindestens 44 Exemplare der Voiturette A von Laurin & Klement. Fünf dieser Fahrzeuge sind heute noch erhalten, davon steht eines in der Dauerausstellung des ŠKODA Museums in Mladá Boleslav.

Die Voiturette A als Impulsgeber für die erfolgreiche weitere Entwicklung von Laurin & Klement
Die L&K Voiturette A begründete eine dynamische weitere Entwicklung des Unternehmens. Allein zwischen 1906 und 1914 stieg der Automobilabsatz von Laurin & Klement um mehr als das Zwanzigfache. Das Modellportfolio reichte von Zweizylindermodellen bis zum Reihenachtzylinder des Typs FF von 1907. Darüber hinaus umfasste das Angebot zahlreiche Bus- oder Nutzfahrzeugausführungen sowie erfolgreiche Rennwagen. Bereits vor dem ersten Weltkrieg war die Marke L&K auf den internationalen Märkten aktiv und stieg zum größten Automobilhersteller Österreich-Ungarns auf.

1925: ŠKODA steigt als starker Partner ein und ermöglicht weiteres Wachstum
Seit dem Einstieg von ŠKODA als starkem strategischen Partner im Jahr 1925 firmieren die Fahrzeuge aus Mladá Boleslav unter dem Markennamen ŠKODA und tragen das bekannte Logo mit dem geflügelten Pfeil. Aufgrund der steigenden Nachfrage ersetzte ab 1932 die effiziente Fließbandfertigung die Produktion relativ kleiner Serien. Die neue Generation innovativ konstruierter ŠKODA Modelle mit Zentralrohrrahmen und Einzelradaufhängung markierte ab 1934 einen weiteren Meilenstein. Zwei Jahre später eroberte die Marke aus Mladá Boleslav mit Fahrzeugen wie dem ŠKODA POPULAR, dem RAPID oder dem SUPERB die Spitzenposition im tschechischen Automobilbau zurück.

Nach dem zweiten Weltkrieg: Staatsbetrieb und Beginn der Großserienproduktion
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen verstaatlicht und trug ab 1. Januar 1946 die Bezeichnung AZNP (Automobilové závody národní podnik – Automobilwerke, nationales Unternehmen). Auch unter den schwierigen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen des Sozialismus entwickelte sich der tschechische Automobilhersteller kontinuierlich weiter. Der Übergang von Karosserien mit Holzrahmen zu Ganzmetallkarosserien machte ab 1952 den Weg zur tatsächlichen Großserienproduktion frei. An die Ära der populären Modelle ŠKODA 440 ,Spartak‘, OCTAVIA oder FELICIA knüpfte 1964 eines der damals technisch modernsten europäischen Fahrzeuge der Ein-Liter-Klasse an: der ŠKODA 1000 MB mit selbsttragender Karosserie und Heckmotor. Mit diesem Erfolgsmodell überschritt das moderne Werk in Mladá Boleslav erstmals die Grenze von 100.000 produzierten Fahrzeugen pro Jahr. Eine technologische Zeitenwende begründete 1987 der zeitlos designte ŠKODA FAVORIT mit Frontmotor und Frontantrieb.

Entwicklung von ŠKODA nach der Eingliederung in den Volkswagen Konzern
1991 übernahm der Volkswagen Konzern ŠKODA AUTO als vierten Hersteller in seinen damaligen Markenverbund und verhalf der tschechischen Marke nach dem Ende der Sowjetunion zum Neustart. Im Lauf der folgenden rund drei Jahrzehnte wuchs die Marke vom regionalen Marktführer mit jährlich knapp 200.000 gebauten Fahrzeugen zu einem Global Player, der 2019 über 1,24 Millionen Fahrzeuge an Kunden in über 100 Ländern auslieferte. 2020, 125 Jahre nach der Gründung im Jahr 1895, bietet ŠKODA zehn moderne Modellreihen und ein vielseitiges Antriebsportfolio an. Mit dem ENYAQ iV fertigt der Hersteller auch sein neuestes und gleichzeitig erstes Modell auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) am Stammsitz des Unternehmens in Mladá Boleslav.

ŠKODA AUTO betreibt heute drei Produktionsstandorte in der Tschechischen Republik. In Mladá Boleslav und Kvasiny fertigt der Hersteller vor allem Fahrzeuge, im Werk Vrchlabí fertigt er Komponenten, insbesondere das automatische Direktschaltgetriebe (DSG). Darüber hinaus rollen ŠKODA Modelle auch im slowakischen Bratislava, in den chinesischen Werken in Yizheng, Nanjing, Ningbo und Changsha, in den russischen Werken in Kaluga und Nischni Nowgorod, an den indischen Standorten Pune und Aurangabad sowie im ukrainischen Solomonowo vom Band.

Von der Voiturette A wurden 44 Exemplare gebaut. Mit ihr legten Vacláv Laurin und Václav Klement vor 115 Jahren den Grundstein für die weitere Entwicklung der Automobilproduktion in Mladá Boleslav. Hier entsteht auch das neue Flaggschiff der Modellpalette: der rein batterieelektrische ŠKODA ENYAQ iV. (Quelle: ŠKODA)



Daniel Brühl im CUPRA Leon e-HYBRID

4.12.2020. CUPRA präsentiert pünktlich zum Marktstart des CUPRA Leon e-HYBRID (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,6 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 11,9–11,8 kW/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 35 g/km; CO2-Effizienzklasse: A+)* den offiziellen internationalen Werbespot für die Launch-Kampagne seines ersten Hybridmodells. Protagonist ist Hollywood-Star Daniel Brühl, der aus Filmen wie „Inglourious Basterds“, „Rush“ und „Good Bye, Lenin!“ bekannt ist.

Der deutsche Hollywood-Schauspieler mit spanischen Wurzeln wird als neuester Markenbotschafter Mitglied der CUPRA Familie. Die Filmmusik zum Werbespot wurde exklusiv von dem vielfach ausgezeichneten Jazz-Musiker Kamasi Washington komponiert, arrangiert und produziert.

CUPRA fährt man am liebsten selbst

Mit dem Slogan „There is a time when you drive for others, and a time when you drive for yourself“ spielt die Launch-Kampagne für den CUPRA Leon e-HYBRID auf die Nachteile des urbanen Lebens an, wie beispielsweise ständiges Stehen im Stau und Stress hinter dem Lenkrad. Daniel Brühl ist am Steuer des neuen CUPRA Modells zu sehen, dessen Plug-in-Hybrid-Motor nicht nur sportliches Fahrvergnügen garantiert, sondern auch die Umweltbelastung reduziert.

Die auf einer Multiplattform-Strategie basierende Kampagne wird diese Woche erstmals in einigen Märkten von CUPRA zu sehen sein, unterstützt durch eine digitale Kampagne in sozialen Netzwerken.

SEAT Leon e-HYBRID (Quelle: SEAT)

Die CUPRA Familie wächst weiter

Daniel Brühl ist der aktuellste Neuzugang der CUPRA Familie, zu deren Mitgliedern bereits Persönlichkeiten wie der deutsche Nationaltorwart und Torhüter des FC Barcelona Marc ter Stegen oder auch der schwedische Rennfahrer Mattias Ekström gehören.

Brühl sagte: „Ich freue mich, Mitglied der CUPRA Familie zu sein. Mit dieser zeitgemäßen, progressiven Marke teile ich Prägendes wie meine Heimatstadt Barcelona und den damit verbundenen Lebensstil. Für mich ist der neue CUPRA Leon e-HYBRID die perfekte Interpretation zeitgemäßer Sportlichkeit; er ist kraftvoll und schnell, in der City kann er aber auch völlig emissionsfrei und flüsterleise unterwegs sein.“

Antonino Labate, Direktor für Strategie, Geschäftsentwicklung und Operations, betonte: „Wir sind begeistert, dass wir Daniel Brühl als Markenbotschafter für die Markteinführung des CUPRA Leon e-HYBRID gewinnen konnten. Mit mehr als 50.000 Stück, die wir von der neuesten Generation verkaufen konnten, war der Leon in den letzten beiden Jahren unser Bestseller. Mit seinem leistungsstarken Plug-in-Hybrid-Motor untermauert CUPRA seine Ambition, Elektrifizierung und Sportlichkeit perfekt zu ergänzen.“

Der CUPRA Leon e-HYBRID

Der neue CUPRA Leon e-HYBRID ist das erste elektrische Modell der Marke und soll – so wie es der Leon schon immer war – auch als Hybrid ein echter Bestseller werden. Er kommt sowohl in der Ausführung als Fünftürer als auch als Sportstourer auf den Markt und wird noch diesen Monat weltweit an die Händler ausgeliefert.

Im Stadtverkehr legt der CUPRA Leon e-HYBRID im WLTP-Zyklus 53 km (68 km im NEFZ-Zyklus) rein elektrisch und damit emissionsfrei zurück. Seine Systemleistung aus 1.4 TSI und Elektromotor liegt bei sportlichen 180 kW (245 PS).

*Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ findest du unter www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

SEAT Leon e-HYBRID (Quelle: SEAT)



3.12.2020 – Einbruch in Tabakladen in Landshut

4.12.2020 Landshut/Niederbayern. Auf Tabakwaren, Bargeld und Bayernlose hatten es Einbrecher in der Zeit von Mittwoch (02.12.2020) auf Donnerstag (03.12.2020) in einem Tabakladen in der Zweibrückenstraße abgesehen.

Vermutlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hebelten bislang unbekannte Täter die Eingangstüre zu einem Tabakladen in der Zweibrückenstraße auf und entwenden Tabakwaren, Bayernlose. Einen rund 150 kg schweren Tresor rissen sie aus der Verankerung und nahmen ihn mit.

Der Diebstahlsschaden wird momentan auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die Ermittlungen zu dem Einbruch übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise.

Zeugen, die in der Nacht von gestern auf heute im Bereich der Zweibrückenstraße/Leukstraße/Litschengasse verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kripo unter der Rufnummer 0871/9252-0 in Verbindung zu setzen.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)



3.12.2020 – Tödlicher Unfall bei Untersteinach

4.12.2020 Untersteinach/Oberfranken. Tödliche Verletzungen erlitt eine 70-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag auf Staatstraße St2181.

Gegen 12:45 Uhr fuhr die 70-jährige Bayreutherin mit ihrem Mercedes von Bayreuth kommend auf der St2181 in Richtung Weidenberg.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr sie auf Höhe Untersteinach auf den Mini einer vorrausfahrenden 47-Jährigen auf, die nach links abbiegen wollte und wegen Gegenverkehr warten musste.

Durch den Anstoß geriet der Mercedes nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Skoda, der mit zwei Personen besetzt war.

Die 70-Jährige erlag trotz aller Bemühungen eines Notarztteams noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.

Die drei Insassen der beiden anderen Autos aus dem Landkreis Bayreuth erlitten Verletzungen und Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge sperrten die Polizeibeamten mit Hilfe der örtlichen Feuerwehr die Staatsstraße.

Auch die neben der Unfallstelle verlaufende Bahnstrecke war kurzzeitig gesperrt.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth unterstützt ein Sachverständiger die Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land bei der Klärung des Unfallhergangs.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)



ŠKODA ist erfolgreichste Marke beim AUTO BILD-Firmenwagen-Award 2020

4.12.2020 Weiterstadt. ŠKODA siegt beim Firmenwagen-Award 2020 des Fachmagazins AUTO BILD in fünf Klassen und ist damit die erfolgreichste Marke der diesjährigen Leserwahl. Der ŠKODA SUPERB erhält die Auszeichnung als beliebtester Firmenwagen in der Mittelklasse und der SUPERB iV* gewinnt bei den Modellen mit Plug-in-Hybridantrieb.

Der OCTAVIA triumphiert in der Kompaktklasse, während bei den SUV der KODIAQ an die Spitze fährt. Mit dem Sieg bei den Kleinwagen rundet der FABIA den Fünffacherfolg für ŠKODA ab. Alle genannten Modelle wurden jeweils Importsieger ihrer Kategorie. Damit übertrifft die Marke das bisherige Rekordergebnis aus dem Vorjahr.

ŠKODA KODIAQ
(Quelle: ŠKODA)

„Wer sein Auto beruflich nutzt, stellt besonders hohe Anforderungen an sein Fahrzeug“, betont Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung von ŠKODA AUTO Deutschland. „Komfort, Sicherheit und ein großzügiges Raumangebot stehen ebenso im Fokus wie Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit. Deshalb sind wir sehr stolz auf das Votum der Leserinnen und Leser von AUTO BILD und ihr Vertrauen in die Marke ŠKODA. Fünf erste Plätze betonen in besonderer Weise die große Beliebtheit unserer Modelle bei Fuhrparkverantwortlichen und Dienstwagenfahrern in Deutschland.“

Bei der Online-Wahl von AUTO BILD konnten die Teilnehmer im Oktober 2020 in neun Kategorien ihre Favoriten küren – jeweils unterteilt in die Modelle deutscher Hersteller sowie die populärsten Import-Firmenwagen. Nominiert waren die Top-Fünf der im ersten Halbjahr 2020 laut Kraftfahrt-Bundesamt meistzugelassenen Fahrzeuge jeder Klasse.

Dank ihrer Wendigkeit und des geringen Verbrauchs sind Kleinwagen bei gewerblichen Nutzern vor allem im urbanen Umfeld sehr gefragt. Hier wiederholt der ŠKODA FABIA seinen Vorjahressieg als beliebtester Firmenwagen der Importklasse. Der als Kurzheck- und Kombiversion erhältliche FABIA überzeugt unter anderem mit seinem überdurchschnittlichen Raumangebot, beeindruckender Variabilität, hohem Komfort und effizienten Motorisierungen.

Fahrer, die beruflich viel unterwegs sind, setzen gerne auf ein Modell der Kompaktklasse. Der ŠKODA OCTAVIA sichert sich in dieser Kategorie ebenfalls den zweiten Importsieg in Folge. Der Bestseller der Marke punktet mit viel Platz, hoher Funktionalität, modernen Assistenzsystemen und intelligenten Infotainment-Angeboten. Mit effizienten Benzin- und Dieselmotoren sowie drei alternativen Antriebsvarianten – von Erdgas* über Mild-Hybrid bis hin zum Plug-in-Hybrid* – ist der OCTAVIA der aktuellen Generation nachhaltiger denn je.

Im SUV-Segment setzt sich der ŠKODA KODIAQ gegen die Konkurrenz der Importwertung durch. Mit seinem außergewöhnlichen Raumangebot, praktischer Intelligenz und innovativen Technologien, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind, vereint er bei der Wahl der besten Firmenwagen die meisten Stimmen auf sich.

Der ŠKODA SUPERB hat sich mit seinem repräsentativen Auftritt auch bei anspruchsvollen Dienstwagennutzern einen Namen gemacht. Wie im Vorjahr triumphiert er bei der aktuellen AUTO BILD-Leserwahl erneut als beliebtester Import-Firmenwagen in der Mittelklasse. In Sachen Platzangebot setzt das Flaggschiff der Marke die Messlatte in seinem Segment. Darüber hinaus überzeugt er mit attraktivem Design, technischen Highlights wie Voll-LED-Matrix-Scheinwerfern und hochmoderner Konnektivität sowie einer noch breiteren Palette an innovativen Assistenzsystemen. Neben den wirtschaftlichen Benzin- und Dieselmotorisierungen ist das Spitzenmodell von ŠKODA erstmals auch als Plug-in-Hybrid SUPERB iV erhältlich. Beim aktuellen Firmenwagen-Award sicherte sich diese Version den Importsieg in der Klasse der Plug-in-Hybride.

ŠKODA SUPERB (Foto: ŠKODA)

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

* Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.

SUPERB iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,5 – 1,4 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 14,5 – 13,6 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 35 – 32 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

SUPERB COMBI iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,7 – 1,5 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 15,4 – 14,5 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 38 – 35 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

OCTAVIA 1,5 TGI G-TEC DSG 96 kW (130 PS)
innerorts 4,5 kg/100km, außerorts 2,8 – 2,7 kg/100km, kombiniert 3,5 – 3,4 kg/100km, CO2-Emissionen kombiniert 95 – 93 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

OCTAVIA COMBI 1,5 TGI G-TEC DSG 96 kW (130 PS)
innerorts 4,6 – 4,5 kg/100km, außerorts 2,9 – 2,8 kg/100km, kombiniert 3,5 kg/100km, CO2-Emissionen kombiniert 96 – 95 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

OCTAVIA iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,2 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 11,1 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 28 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

OCTAVIA COMBI iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,4 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 11,6 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 31 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

ŠKODA OCTAVIA iV (Quelle: ŠKODA)



ŠKODA AUTO beruft Peter Olah zum Leiter Interieur-Design

4.12.2020 Mladá Boleslav. Peter Olah hat zum 1. Dezember 2020 die Leitung des Bereichs Interieur-Design bei ŠKODA AUTO übernommen. Zuletzt verantwortete der habilitierte Designer bei ŠKODA AUTO seit 2015 die Interieurarchitektur sämtlicher ŠKODA Modelle.

ŠKODA Chefdesigner Oliver Stefani betont: „Unter der Leitung von Peter Olah hat die Innenraumarchitektur unserer Modelle in den letzten Jahren einen großen Schritt nach vorn gemacht. Er hat als Leiter des Bereichs Design Interieur – Architektur gemeinsam mit seinem Team zahlreiche innovative Konzepte verwirklicht und neue Impulse gesetzt. Mit seinen kreativen Ideen und seiner langjährigen Erfahrung ist Peter Olah für die Position des Leiters Interieur-Design eine optimale neue Besetzung. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Nach Abschluss seines Studiums an der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava gründete Peter Olah ein Designstudio bevor er sich im Jahr 2002 dem Volkswagen Konzern anschloss. Er arbeitete zunächst im ŠKODA Design Studio und stieg hier bis 2005 zum Senior Designer auf. Parallel schloss er seine Promotion zum ,Doctor artium‘ ab und wurde nach seiner Habilitation zum Dozenten an der Slowakischen Technischen Universität berufen.

2006 wechselte Olah nach Potsdam zum Volkswagen Group Design Center Europe und befasste sich mit Projekten für verschiedene Volkswagen Konzernmarken. 2007 kehrte er zu ŠKODA zurück und arbeitete anschließend als Design-Projektmanager. Später leitete er das Team Innenarchitektur, Details und Human Machine Interface (HMI). Neben der Designstrategie gehörten Modelle der Innenausstattung, digitale Designmodelle und Interface-Design hier ebenso zu seinem Aufgabenfeld wie Konnektivitäts- und Infotainmentdesign, Grafikdesign und Merchandising.

Seit 2015 zeichnete Peter Olah für die Interieurarchitektur sämtlicher ŠKODA Modelle verantwortlich. In seiner neuen Funktion als Leiter Interieur-Design ist Peter Olah künftig für die Gestaltung des kompletten Fahrzeuginnenraums aller Modellreihen zuständig. Sein Tätigkeitsbereich umfasst damit die Interieurarchitektur ebenso wie das Design von Bedienelementen (User Interface, UI), die Ausgestaltung des Benutzererlebnisses (User Experience, UX) oder die Auswahl von Farben, Stoffen und Materialien (Color & Trim).

Darüber hinaus gestaltete Peter Olah die Trophäen für die Sieger der Tour de France und arbeitete an den Pokalen für die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft sowie weitere Events.

Peter Olah (Quelle: ŠKODA AUTO)



3.12.2020 – Überfall auf Bäckereifiliale in Großkarolinenfeld

4.12.2020 Großkarolinenfeld/Oberbayern. Eine Bäckereifiliale in Großkarolinenfeld wurde am gestrigen Nachmittag, 3.12.2020, von einem Unbekannten überfallen. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß. Intensive Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben bislang ergebnislos. Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt.

Gegen 16:45 Uhr betrat der männliche Täter die Bäckereifiliale am Karolinenplatz in Großkarolinenfeld. Unter Anwendung körperlicher Gewalt zwang er die Verkäuferin zum Öffnen der Kasse. Nachdem er den Kasseninhalt an sich genommen hatte, flüchtete er zu Fuß in südwestlicher Richtung Spielplatz, Tennisplätze, weiter Richtung Bahnlinie München – Salzburg und anschließend wohl weiter am Bahndamm entlang. Der Unbekannte wurde noch von einem Passanten verfolgt, der ihn jedoch dann aus den Augen verlor.

Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die intensiven Fahndungsmaßnahmen unter Beteiligung von elf Streifenbesatzungen und eines Polizeihubschraubers verliefen bis dato ergebnislos.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim hat die Ermittlungen zur Klärung des Überfalls übernommen. Die Kripo bittet die Bevölkerung mit folgendem Zeugenaufruf um Mithilfe:

• Wem ist zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr eine verdächtige männliche Person im Bereich um den Karolinenplatz von Großkarolinenfeld oder auf der späteren Flucht aufgefallen und kann sachdienliche Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter abgeben?

Der Täter wurde folgendermaßen beschrieben:

• ca. 20 – 25 Jahre alt, auffallend schmale Statur, sehr bleiches Gesicht, blaue Augen; bekleidet mit einer hellen Jacke (beige oder grau), Jeanshose, graue Stoffhandschuhe, Kopfbedeckung, weiße Mund-Nasen-Maske (Art FFP2). Er sprach gebrochen Deutsch mit osteuropäischem oder russischem Akzent und war unbewaffnet.

Hinweise erbittet die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Rufnummer 08031 / 200-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat 2 der Kripo Rosenheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, geführt.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)



Festnahme „Falscher Polizeibeamte“ in der Türkei

4.12.2020 München. Seit Jahren wirken kriminelle Organisationen aus dem Ausland in oft perfider Art und Weise auf zumeist betagte Mitbürger in Deutschland durch Telefonbetrügereien ein. Den Opfern wird dabei am Telefon vorgetäuscht, dass die Polizei anrufen würde. Man habe beispielsweise eine Einbrecherbande geschnappt, welche die Daten der Opfer mit sich führten.

Es stehe nun zu befürchten, dass die Wertsachen des älteren Opfers, Bargeld, Schmuck zu Hause und auch auf der Bank in Gefahr seien und darum durch einen Polizisten geschützt werden müssen. Das Opfer wird so veranlasst, die Wertsachen in der Nähe des Anwesens für den angeblichen Verdeckten Ermittler abzulegen oder ihm persönlich auszuhändigen.

Durch diese Taten werden oftmals Existenzen vernichtet und Lebenswerke zerstört. Gleichzeitig werden bei den Opfern extreme seelische Schäden verursacht. Das bei den Menschen in der Regel große Vertrauen in Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht wird dazu schwer beeinträchtigt.

Die AG Phänomene des Kriminalfachdezernates 3 ermittelt seit 2017 gegen Führungsköpfe eines Callcenters in Izmir, welche in mehreren Fällen für große Vermögensschäden der letzten Monate in München verantwortlich sind.

Die letzten Abholer, welche in München festgenommen werden konnten, wurden ebenfalls durch diese Täter beauftragt.

Nachdem die Gruppierung deutschlandweit tätig war, entwickelte sich in diesem Zusammenhang eine gute Zusammenarbeit mit dem LKA Düsseldorf, sowie dem PP Heilbronn, welche wegen Fällen in ihrem Zuständigkeitsbereich ebenfalls gegen den gleichen Täterkreis ermittelten.

Der Kopf der Organisation war im Jahr 2012 als damals 23-Jähriger aus dem Bremer Landgericht geflüchtet und hatte sich in die Türkei abgesetzt. Seine Mittäter in Izmir befanden sich in der Vergangenheit allesamt in Deutschland und wurden teilweise nach schwerwiegenden Straftaten abgeschoben bzw. sind ebenfalls aus Deutschland geflüchtet. Diese Täter gelten als Erfinder des Straftatenphänomens „Falsche Polizeibeamte“.

Gleichzeitig zu den Ermittlungen in Deutschland wurden in der Türkei Ermittlungen geführt. Hier wurde sowohl über Rechtshilfe, als auch über den Interpol-Kanal ein intensiver Informationsaustausch unter Einbindung des BKA-Verbindungsbeamten betrieben.

Jetzt ist es der Generalstaatsanwaltschaft und der Polizei in Izmir gelungen einen bedeutenden Schlag gegen das Callcenter und dessen Führung zu landen.

In den türkischen Medien wird aktuell zu dieser großen Polizeiaktion mit folgenden Schlagworten berichtet:

31 Festnahmen, darunter auch die relevanten Führungsköpfe der Organisation

48 Wohnungs- und Geschäftsdurchsuchungen

Sicherstellungen von 1,5 Millionen Euro, sowie 200.000 US Dollar Bargeld, 5 kg Gold,

20 bis 25 Armbanduhren und fünf unterschiedliche illegale Schusswaffen,

weiterhin wurden viele Immobilien, Fahrzeuge und Firmenanteile beschlagnahmt.

Die Ermittlungen in Izmir werden wegen des Bildens einer kriminellen Vereinigung, qualifizierten Betruges, sowie Geldwäsche und anderen Delikten geführt.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)



3.12.2020 – Einbruch in Würzburg

4.12.2020 Würzburg. Am Mittwochnachmittag ist ein Unbekannter gewaltsam in ein Appartement eingebrochen. Er entwendete neben einem dreistelligen Geldbetrag auch in Smartphone und entkam mit seiner Beute im Gesamtwert von über 500 Euro unerkannt. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise.

Nach den bislang vorliegenden Ermittlungserkenntnissen muss sich der Einbruch im Zeitraum zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr ereignet haben.

Im vierten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses in der Grombühlstraße brach der Täter die Tür zu einem Appartement auf, bevor er sich in den Wohnräumen auf die Suche nach Beute machte.

Wer am Mittwochnachmittag in der Grombühlstraße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnte, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)



„Wir zeigen Herz“ – Weihnachtsspendenaktion des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd erzielt 5.510 Euro für die SAPV Rosenheim gGmbH

4.12.2020 Oberbayern. Seit Jahren beweisen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd im Rahmen der Aktion „Wir zeigen Herz“ Nächstenliebe und Großherzigkeit mit einer Spende in der Vorweihnachtszeit für Menschen mit Unterstützungsbedarf in der Region.

Jörg Eberhard (SAPV Rosenheim GmbH; 3. von links) freut sich mit seinen Mitarbeitern über die Spende, die Polizeipräsident Robert Kopp (2. von rechts) übergab.

Jörg Eberhard (SAPV Rosenheim GmbH; 3. von links) freut sich mit seinen Mitarbeitern über die Spende, die Polizeipräsident Robert Kopp (2. von rechts) übergab.

In diesem Jahr wurde die SAPV Rosenheim – Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung für Stadt und Landkreis Rosenheim gGmbH – als Empfänger des Spendenbetrags auserwählt. Diese sind für Patienten mit unheilbaren, fortgeschrittenen und weiter fortschreitenden Erkrankungen, aber auch für deren Angehörige und psychosoziales Umfeld ein jederzeit erreichbarer, fachlich kompetenter Begleiter.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beteiligten sich wieder großzügig an der vorweihnachtlichen Spendenaktion. Polizeipräsident Robert Kopp überreichte an den Leiter und Geschäftsführer der SAPV Rosenheim gGmbH, Herrn Jörg Eberhardt, einen Scheck in Höhe von 5.510 Euro. Dieser nahm den beträchtlichen Betrag mit großer Freude entgegen und bedankte sich im Namen der SAPV Rosenheim gGmbH bei allen Spendern recht herzlich.

Wie Robert Kopp bei der Scheckübergabe betonte, ist soziales Engagement für die Angehörigen des Polizeipräsidiums ein großes Anliegen: „Mit unserer Spende wollen wir einen kleinen Beitrag zur Leidenslinderung und Verbesserung der Lebensqualität für den Patienten leisten, damit er seinen letzten Lebensabschnitt in seinem ihm vertrauten häuslichen Umfeld verbringen kann. Gerade bei den notwendigen Einschränkungen in der Betreuung aufgrund der Corona-Pandemie ist das in dieser schwierigen Zeit wichtiger denn je!“

Die Spende soll u.a. für eine junge Familie verwendet werden, deren Elternteil bis zum Lebensende begleitet wurde.